Der Karl ist wieder da!

Die berühmteste Comicfigur des Rheingaus ist wieder da.
In Kürze gibt es alle 12 Bände in einer Neuauflage zu kaufen.

Aus diesem wunderbaren Anlass durfte ich mit dem berühmtesten Hund des Rheingaus, nämlich Karls Grandpatte, ein kleines Gespräch führen – und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Lieber Grandpatte – mit Freuden habe ich vernommen, dass der Karl und du, die Maria und der Oskar und all eure Freunde und Weggefährten bald wieder in Heftform erscheinen werdet. Zur Einstimmung würde ich dir gerne ein paar Fragen stellen – zum einen damit Leute, die dich noch nicht kennen, einen ersten Eindruck von dir bekommen und zum anderen, damit auch die, die dich schon kennen, sich nochmal an das ein oder andere Abenteuer erinnern.

Was hat dich denn überhaupt in den Rheingau verschlagen? Du kommst ja eigentlich aus Frankreich. Wann bist du das erste mal im Rheingau aufgetaucht?

Mein Mutter und meine Vater stammen aus die Meute von die Marquis de la Fayette in der Auvergne. Dort isch wuchs auf und lernte viel über die gut Menu. Als isch war ein Jahr, isch wurde gegeben in eine Kloster nach St. Tropez, die Chartreuse de la Verne. Von dort isch wurde gegeben als Geschenk an die befreundet Klostergut Johannisberg. Isch war verzückt von die Rheingau mit die gut Riesling. KARL, meine´errchen, at mich dann gewonnen durch die Sieg bei die Pferderitt.

Du trinkst sehr gerne Riesling – was ist mit anderen Weinen? Weissburgunder? Grauer Burgunder? Silvaner? Oder gutes deutsches Bier?

Ob weiss, ob rot, isch liebe jede Wein, mein Herz ist groß! Mais: die Bier isch trink nur wenn die Not ist sehr, sehr groß…

Gab es eine Zeit, da du den Karl gerne einfach verlassen hättest und dir ein anderes Herrchen oder Frauchen gesucht hättest?

Manchmal isch wäre gerne gegangen zurück wegen meiner klein ´ündin in St. Tropez. Sie war die groß Lieb´von meine Leben. Aber die Gedank´ an die Verzischt auf die gut´ Rheingau Riesling ´ielt mich immer wieder sourück…

Der Karl und du, ihr habt den Herrn Goethe getroffen? Aber noch viele andere prominente Mitbürger – wen hast du da noch in guter Erinnerung?

Die Goethe isch hab nie gemocht. Er war eine Geiz`als… hat immer getrunken die lecker Wein für sich ganz allein… Auch seine Freund Schiller nicht war viel besser. Aber isch konnte immerhin lernen von ihnen die gut Deutsch!

Welchen Ort im Rheingau magst du am allerliebsten? Und weißt du auch, welchen Karl am liebsten mag?

KARL am liebsten ist die ganze Tag bei die Arbeit in seine Institut für Traubenkunde … da isch bin doch lieber in die Keller von unsere Johannisberg und bewach die lecker Flaschen mit die Spätles`… ( grinst )

Welches Abenteuer mit Karl ist dein liebstes?

All die Abenteuer sind gewesen sehr schön… aber vielleicht ´atte die Italiänisch Reis` in die sonnig` Süden ganz besonders die Flair!

Wenn es vielleicht doch mal irgendwann Band 13 geben würde – welche Geschichte würdest du gerne erzählen?

KARL und isch gehen zu die Wiener Kongress… und da es bekommt nicht die Monsieur Metternich die Schloss Johannisberg geschenkt, sondern meine ´errschen – wegen viel die Verdienst um die deutsch` Weinbau.

Da stimme ich dem Grandpatte sehr gerne zu! Die neuen Bände gibt’s übrigens in Kürze unter anderem bei Untiedt in Eltville oder der Buchhandlung Markus Idstein in Oestrich-Winkel zu kaufen. Wer mag kann auch online bestellen.

Dacapo – Rheingauer Eventplanung

Viele spannende Dinge entstehen im Rheingau und werden dann in die weite Welt hinausgetragen. Nicht nur Wein. Der Rheingau exportiert auch Ideen. Zum Beispiel die von Eventplanerin Petra Denecke aus Rüdesheim. Als ich sie kennenlernte residierte ihre Agentur Dacapo noch in einem kleinen Büro in der Eltviller Altstadt. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet sie umgeben von Wein und Kultur von Rüdesheim aus und entwickelt dort Eventkonzepte für große namhafte Firmen.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Vermittlung von Künstlern, die sie nicht nur einplant und beauftragt sondern mit denen sie auf Wunsch der Kunden auch maßgeschneiderte künstlerische Auf- und Vorführungen kreiert.

Neben vielen unterschiedlichen Firmenfeiern im gesamten Rhein-Main-Gebiet verantwortet Petra den künstlerischen Teil von Veranstaltung wie der Olympischen Ballnacht, dem Juristenball oder auch der Vita Charity Gala, die alle jährlich im Wiesbadener Kurhaus stattfinden.

Die Vorbereitungen für die kurz bevorstehende Olympische Ballnacht am 23. September laufen auf Hochtouren: der Feinschliff und die Abstimmungen mit den Hauptorganisatoren, Absprachen, Künstlerbriefings, Detail-Zeitplanung, Technikplanung, die Vorbereitung von Teilen der Sportlerehrungen und vieles mehr.

So richtig turbulent wird dann nochmal die Nacht selbst. Vor einigen Jahren hab ich so eine Nacht mal an Petras Seite miterlebt – als Assistenzplanerin sozusagen. Mit Knopf im Ohr und Funkgeräten wuselten wir durch’s gesamte Kurhaus. Mann, ich wusste gar nicht wie groß das ist wenn man mal hinter alle sonst verschlossenen Türen gucken darf…Punktgenau mussten die verschiedene Künstler zu ihren unterschiedlichen Einsatzorten dirigiert werden, immer in enger Abstimmung mit Licht und Ton und einem Blick auf den Moderator des Abends.

So ein Job als Eventplaner ist schon spannend aber auch ganz schön anstrengend. Aber Petra ist auch um 3 Uhr morgens nach über 20 Stunden auf den Beinen frisch, fröhlich und schwungvoll und gibt ihrem Team nach getaner Arbeit ein Gläschen Sekt aus. Und kaum ist die eine Veranstaltung beendet, geht‘s auch schon an die Planung und Vorbereitung der nächsten.

Holzwurm – Kunststücke aus Treibholz

Esther Pscheidt liebt Holz. Sie liebt es, dem Holzstück, egal ob groß oder klein, neues Leben oder gar einen neuen Nutzen einzuhauchen. das macht sie mit ihrem handwerklichen Geschick und mit ganz viel Leidenschaft und Seele. Esther Pscheidt ist der Holzwurm. Unter dem Namen hat sie sich im Rheingau inzwischen schon einen Namen gemacht. So manches Hotel oder mancher Ladenbesitzer schmückt sich bereits mit ihren Kunststücken. Die meisten sind aus gesammelten Treibholz direkt aus dem Rhein gefertigt.

Holzwurm Esther war schon immer eine werkfreudige Bastlerin. Als Kind schaute sie lieber ihrem Vater in der Werkstatt als der Mutter in der Küche zu. Ein schönes neues Werkzeug bereitet ihr mehr Freude als ein dekoratives Accessoires. Holzwurm eben.

Dass sie mit Herz und Seele dabei ist merkt man wenn sie von ihren Arbeiten erzählt. In jedem Stück steckt ein Teil von ihr. Massenanfertigung wäre für Esther niemals ein Thema. Und von ihren Stücken trennt sie sich nur ungern – sie muss spüren, dass der Käufer das gute Stück ebenso zu wertschätzen weiß wie sie selbst.

In ihrem Bungalow etwas außerhalb von Lorch hat sich der Holzwurm ein kleines Paradies aus Werkstatt und Lebensraum geschaffen. Mit Rat, Tat und ganz viel Ansporn unterstützt von dem Mann an ihrer Seite, Stefan. Der hilft mit beim Sammeln und Schleppen des Holzes, ist aber ebenso Sparringpartner wenn es darum geht, die Ideen für ein neues Kunststück abzuwägen.

Ob Kunstwerk oder praktisches Möbelstück – Ester Pscheidt sprüht vor Ideen, wenn es darum geht aus Treibholz etwas schönes zu gestalten. Gerne kommen auch mal andere Materialien zum Einsatz, wie zum Beispiel Rheinkiesel. Aus denen fertigt sie gerade eine neue Tischoberfläche an. Überhaupt: alte Möbel verzaubert sie auch gerne in ein neues Leben. So faszinierend wie ihre Werke so wundervoll sympathisch ist die Künstlerin. Wer Glück hat trifft sie auf dem ein oder anderen Fest oder Markt im Rheingau – aber sie freut sich sicherlich auch über direkte Kontaktaufnahme.

  

 

Bloggende Eltvillerin bringt Glück

Der Rheingau wimmelt nur so von kreativen Menschen. Und darunter befinden sich auch so einige Blogger. Also so Schreiberlinge wie ich selbst eine bin. Die Eltvillerin und Kreativ-Bloggerin Elli Böttcher kann aber noch viel mehr: die ist so richtig kreativ, handwerklich geschickt, kann malen und basteln und hat vor allem richtig tolle Ideen.

Im richtigen Leben ist Elli Böttcher Mama und arbeitet in der Online-Redaktion vom SWR4. Und in ihrer Freitzeit bastelt sie ganz viel, mal mit und mal ohne ihre Kinder, für Erwachsene wie für Kinder, kleine Sachen, große Sachen. Manchmal kocht sie auch. Oder sie gestaltet. Oder sie begibt sich in die Natur, um sich mit Kräutern zu beschäftigen. Nun denkt ihr vielleicht, das machen ja viele. Das besondere an Elli Böttcher: sie kann das, was sie macht, ganz toll anderen weitervermitteln – sowohl persönlich als auch in ihrem Blog. Sie dokumentiert jeden Schritt so, dass das Nachmachen ganz einfach wird.

Und Elli Böttcher hat verrückte Ideen mit denen sie andere begeistert. Ihren Adventskalender zum Bespiel, den man sich sowohl real als auch virtuell anschauen konnte. Die Ideen gehen ihr einfach nicht aus. Sie will gar nicht ewig nur eine Sache verfolgen und zum Beispiel 100 tolle Schlüsselanhänger aus glücksbringenden Rheinscherben produzieren – obwohl die bestimmt reißenden Absatz fänden (sie sind wirklich wunderschön, graviert mit Sprüchen oder kleinen Zeichnungen, immer irgendwie in Bezug auf den Rhein oder den Rheingau).

Elli Böttcher liebt die Abwechslung. Und den Rheingau. Wir können also sicher sein, dass sie uns hier erhalten bleibt und gespannt, mit was für weiteren tollen Ideen sie uns begeistern wird. Schaut euch den Blog auf jeden Fall mal an! Wer gerne bastelt, findet hier viele tolle Ideen. Aber auch auf der Suche nach Geschenken oder Aktionen für Kindergeburtstage findet man die ein oder andere Anregung. Einfach nur Stöbern macht auch Spaß.

Und da wir zwei uns bei unserem ersten Treffen am Weinstand von Eltville direkt so gut verstanden haben, planen wir auch schon ein paar gemeinsamen Aktivitäten – ihr dürft also gespannt sein.

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MonkeyX – Craft Beer aus Geisenheim

werk2 in Geisenheim – klein, fein und persönlich. Ein Boutique-Weingut im Rheingau, sozusagen. Zur Schlemmerwoche haben wir dort bereits ein paar leckere Weine und vor allem außergewöhnliche Schlemmermahlzeiten genossen.

Spannend ist aber was aktuell im werk2 passiert – da wurden gerade zwei frische selbstgebraute Sorten Craft Beer abgefüllt – MonkeyX und BehlAcht. werk2-Inhaber Hans-Joachim Klose, für seine Freunde der JoJo, ist unter die Braumeister gegangen und hat sein kleines Weingut um eine Brauanlage ergänzt. Das besondere: hier kommt die Weinhefe zum Einsatz.

Klingt komisch? Schmeckt saulecker! Ich durfte es probieren. Mit meinem Kumpel Andy ging’s zur Craft Beer-Probe. Für mich absolute Premiere. Und JoJo hat das toll gemacht, hat uns ganz viel über das Bierbrauen und den Braumeister, den Hopfen, die Hefe und das Wasser erzählt. Ich hab gelernt, wie entscheidend die Wasserqualität für das Bier ist. Das kann Hop oder Top bedeuten.

JoJo hat sich richtig tief in das Thema reingefunden, man merkt dass es ihm Spaß macht und sein Wissen nach kurzer Zeit schon enorm ist. Als hauptberuflicher IT-Mensch geht er das Thema erstmal von der Theorie aus an, will den Prozess verstehen, dann loslegen und hat Spaß am Üben und Verfeinern. Was im letzten Sommer als verrückte Idee anfing und auf große Beliebtheit stieß, entwickelt sich zu einem ausbaufähigen Konzept.

Andy und ich fanden die Craft Beer-Probe auf jeden Fall spannend und das Bier sehr lecker. Mich spricht die Verpackung an: Bier in Sektflaschen mit Kronkorken. Und wenn das eiskalte Bier dann auch noch im Weinglas serviert wird – extrem cool.

Übrigens für alle, denen Craft Beer nichts sagt: im Grunde handelt es sich dabei einfach um handwerklich gebrautes Bier, aus hochwertigen Zutaten, meist mit unkonventionellen Geschmacksrichtungen. Craft Beer ist cool und aktuell total angesagt – in Clubs wie in Kneipen, bei Surfern wie bei Finanzhaien, Glamour-Girl wie Dorfschönheit. Wie cool, dass wir ein eigenes Rheingauer Craft Beer haben!

 

Fotoausstellung während der Schlemmerwoche

Die Rheingauer Schlemmerwoche hat nicht nur kulinarische Highlights zu bieten. Das Weingut Spreitzer in Winkel präsentiert in diesem Jahr zum 8. Mal eine sehenswerte Kunstausstellung.

 

Der Rheingauer Thomas Weinsheimer, Fotograf aus Leidenschaft mit einer großen Liebe für den Rheingau und allem Historischen und Schönen was damit zusammenhängt, stellt seine Rheingau-Fotografien im Weingut aus.
Jedes Bild ist ein kleines Kunstwerk – von Tieraufnahmen über Landschaftsbilder und mystisch anmutende Fotografien Rheingauer Bauwerke bietet die Zusammenstellung einen breiten Überblick von Weinsheimers Welten (so auch der Name seiner Internetseite).

Die Vernissage findet am Samstag, dem 29. April um 17 Uhr statt. Die Ausstellung startet schon am Freitag, 28. April um 17 Uhr und kann bis zum 6. Mai zu den folgenden Öffnungszeiten besucht werden:
Dienstag bis Samstag 17.00 bis 23.00 Uhr
Sonntag 12.00 bis 23.00 Uhr

 

Für Thomas Weinsheimer ist es die dritte Ausstellung innerhalb eineinhalb Jahren und er kann sich über eine stetig wachsende Fangemeinde freuen. Jetzt aber freut auch er sich erst einmal auf seine Ausstellungseröffnung und eine gelungene Schlemmerwoche im Rheingau, den er so liebt.

Von der Postkarte in der Postkarte

Da hat sich der Rheingauer Thomas Weinsheimer was ganz besonderes ausgedacht – die Postkarte mit der historischen Postkarte in der Postkarte. Man braucht’s nur sehen um zu verstehen, was gemeint ist.

Thomas ist seit vielen Jahren begeisterter Freizeit-Fotograf – so gut und beliebt, dass er schon die ein oder andere Ausstellung vorzuweisen hat.
Außerdem begeistert er sich für Denkmäler, schöne Landschaften und Historisches im Rheingau. In seinem kreativen Kopf entstand dann die Idee, alte Postkarten an ihren „Originalschauplätzen“ zu fotografieren. Die Karten mit den historischen Aufnahmen hat er zum Teil geschenkt bekommen oder auf ebay ersteigert. Einige der Karten sind über 100 Jahre alt, die „jüngste“ stammt aus den 1960er Jahren. Sollte jemand noch alte Motive haben – ich könnte mir vorstellen, dass Thomas sich darüber freuen würde.

Insgesamt gibt es 10 Motive: 7 von der Postkarte in der Postkarte und 3 Rheingauer Motive, aktuell alle exklusiv beim Fotofachgeschäft Edlefs in Eltville und Geisenheim zum Stückpreis von 1,95 Euro, im Set 15 Euro. Und wer statt einer Postkarte lieber eine Tasse mit einem der Motive hätte – die gibt’s auch. Preis 12,99 Euro. Schönes Geschenk oder Mitbringsel.

Wer mehr über Thomas Weinsheimer wissen möchte, kann ihn auf seiner Webseite Weinsheimers Welten besuchen und seine zahlreichen Rheingauer Motive bewundern.

Kunstvolle Karten von Frau Haas

Ihr kennt Frau Haas nicht? Dann wird’s Zeit sie kennenzulernen. frauhaas – das ist Nicole Fröhlich, ein echtes Erbacher Mädel, mittlerweile Mama von zwei Kids. Schon immer hat sie gerne gebastelt. Dass sie darin sehr geschickt und kreativ ist, haben nicht nur ihre Freunde und Familie schnell erkannt.

 

frauhaas bastelt, kreiiert und werkelt mittlerweile für Brautpaare, Geburtstagskinder, frischgebackene Eltern und viele mehr.

So erstellt sie beispielsweise die komplette Hochzeitspapeterie für Brautpaare – dazu gehören dann Einladungskarten, Kirchenhefte, Menükarten, Platzkarten und auch Gastgeschenke. Zu ihrem Repertoire gehören Karten für jeden Anlass, sei es Geburtstag, Kindergeburtstag, Taufe, Danksagungen aber auch Trauer und Abschied. Zusätzlich zu den Karten gestaltet frauhaas auch kleine Babyalben und Jahresalben.

Die kleinen Babyalben sind als Leporello gestaltet und bieten Platz für die schönen Fotos aus den ersten zwölf Monaten. Das große Jahresalbum ist mit Hüllen gestaltet, wo die Mamas (oder Papas) Monat für Monat nur noch die Fotos einschieben müssen, zusätzlich bieten schön gestaltete Seiten Platz für Texte und Erinnerungen.

Lust frauhaas kennenzulernen? Auf ihrer Webseite gibt es viele tolle Arbeitsbeispiele und ihr könnt hier direkt Kontakt mit ihr aufnehmen. Auf facebook ist sie auch zu finden.

Seit kurzem kann man einige der Karten auch online bestellen – das geht hier.

 

 

 

Wunschkleider Workshop

Es erinnert fast ein bisschen an „die gute alte Zeit“ als sich die Frauen des Dorfes gemeinsam trafen, um am lodernden Kamin zu quatschen und ihrer Handarbeit nachzugehen. Nun, etwas moderner geht es schon zu bei den Nähtreffs im Nähatelier von Beate Damm.

 

Statt eines Kamins stehen hier ganz viele Nähmaschinen, umringt von Garnen in allen Farben der Welt, Stoffen diverser Arten und einem kunterbunten Mix an Nähaccessoires wie Knöpfen, Nadeln und Dekosachen.

 

Zwei Mal im Monat bietet Beate Damm in den Räumen ihres Eltviller Lädchens Wunschkleider Nähen unter Anleitung an. Da hilft sie dann beim richtigen Vermessen eines Kleidungsstückes, berät bei der Veränderung eines Schnitts oder verrät kleine hilfreiche Tipps, die das Nähen erleichtern.

Wer mag, kann die eigene Nähmaschine mitbringen. es sind aber ausreichend Maschinen vorhanden. Die fleißigen Schneiderleins sitzen dann ca. zwei Stunden zusammen, werkeln, fachsimpeln, helfen sich gegenseitig oder werden von Beate Damm geleitet und inspiriert.

Die Teilnahme an dem Kurs kostet 20 Euro zzgl. Materialkosten, eine Anmeldung ist gewünscht, da die Kurse gerne schnell ausgebucht sind.

 

 

Die nächsten (noch freien) Termine sind im Mai und Juni, weitere und wann genau könnt ihr hier online checken.

 

Raven – Musik made im Rheingau

Es ist schon cool, was man alles im Rheingau entdeckt, wenn man auf Spurensuche geht und sich mit den unterschiedlichsten Menschen unterhält. Wusstet ihr zum Beispiel, dass wir eine Rapperin im Rheingau haben, die im letzten Jahr einen Songcontest gewonnen hat?

Raven heißt die Lady, bürgerlich Stefanie Berg, und kommt aus Hattenheim. Ihre Musikrichtung: Elektronische Dance und Rap Musik. Sie produziert selbst, rappt, nimmt im eigenen kleinen, aber auch anderen großen Tonstudios auf und arbeitet mit zahlreichen bekannten und noch nicht so bekannten Musikern zusammen.

Raven musste schon so manches mal am eigenen Leib erfahren, was es heißt diskrimiert zu werden – gut, dass sie da die Musik als Gegenmaßnahme hat. Mit zwei anderen Künstlerinnen hat sie sich zusammen getan und einen Song gegen Diskrimierung aufgenommen. Dieser ist am 30. Januar erschienen. Wer reinhören mag, einfach mal klicken – auf Youtube oder Spotify.

 

Zur Zeit arbeitet die 31jährige an ihrem ersten eigenen Album und geht ganz und gar glücklich in ihrer Musik auf. Und wenn sie mal keine Muisk macht, dann trifft man Raven in der freien Natur des schönen Rheingaus, zum Beispiel auf dem Quad. Oder beim Entspannen und Abhängen in den Weinbergen von Hattenheim oder auf der Bubenhäuser Höhe.

Und wer noch mehr von Raven hören möchte, kann das hier tun.

 

 

Bildnachweis: Jessica Isa Noir/ Anika Roth/ Revilo Lessen