Bloggende Eltvillerin bringt Glück

Der Rheingau wimmelt nur so von kreativen Menschen. Und darunter befinden sich auch so einige Blogger. Also so Schreiberlinge wie ich selbst eine bin. Die Eltvillerin und Kreativ-Bloggerin Elli Böttcher kann aber noch viel mehr: die ist so richtig kreativ, handwerklich geschickt, kann malen und basteln und hat vor allem richtig tolle Ideen.

Im richtigen Leben ist Elli Böttcher Mama und arbeitet in der Online-Redaktion vom SWR4. Und in ihrer Freitzeit bastelt sie ganz viel, mal mit und mal ohne ihre Kinder, für Erwachsene wie für Kinder, kleine Sachen, große Sachen. Manchmal kocht sie auch. Oder sie gestaltet. Oder sie begibt sich in die Natur, um sich mit Kräutern zu beschäftigen. Nun denkt ihr vielleicht, das machen ja viele. Das besondere an Elli Böttcher: sie kann das, was sie macht, ganz toll anderen weitervermitteln – sowohl persönlich als auch in ihrem Blog. Sie dokumentiert jeden Schritt so, dass das Nachmachen ganz einfach wird.

Und Elli Böttcher hat verrückte Ideen mit denen sie andere begeistert. Ihren Adventskalender zum Bespiel, den man sich sowohl real als auch virtuell anschauen konnte. Die Ideen gehen ihr einfach nicht aus. Sie will gar nicht ewig nur eine Sache verfolgen und zum Beispiel 100 tolle Schlüsselanhänger aus glücksbringenden Rheinscherben produzieren – obwohl die bestimmt reißenden Absatz fänden (sie sind wirklich wunderschön, graviert mit Sprüchen oder kleinen Zeichnungen, immer irgendwie in Bezug auf den Rhein oder den Rheingau).

Elli Böttcher liebt die Abwechslung. Und den Rheingau. Wir können also sicher sein, dass sie uns hier erhalten bleibt und gespannt, mit was für weiteren tollen Ideen sie uns begeistern wird. Schaut euch den Blog auf jeden Fall mal an! Wer gerne bastelt, findet hier viele tolle Ideen. Aber auch auf der Suche nach Geschenken oder Aktionen für Kindergeburtstage findet man die ein oder andere Anregung. Einfach nur Stöbern macht auch Spaß.

Und da wir zwei uns bei unserem ersten Treffen am Weinstand von Eltville direkt so gut verstanden haben, planen wir auch schon ein paar gemeinsamen Aktivitäten – ihr dürft also gespannt sein.

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MonkeyX – Craft Beer aus Geisenheim

werk2 in Geisenheim – klein, fein und persönlich. Ein Boutique-Weingut im Rheingau, sozusagen. Zur Schlemmerwoche haben wir dort bereits ein paar leckere Weine und vor allem außergewöhnliche Schlemmermahlzeiten genossen.

Spannend ist aber was aktuell im werk2 passiert – da wurden gerade zwei frische selbstgebraute Sorten Craft Beer abgefüllt – MonkeyX und BehlAcht. werk2-Inhaber Hans-Joachim Klose, für seine Freunde der JoJo, ist unter die Braumeister gegangen und hat sein kleines Weingut um eine Brauanlage ergänzt. Das besondere: hier kommt die Weinhefe zum Einsatz.

Klingt komisch? Schmeckt saulecker! Ich durfte es probieren. Mit meinem Kumpel Andy ging’s zur Craft Beer-Probe. Für mich absolute Premiere. Und JoJo hat das toll gemacht, hat uns ganz viel über das Bierbrauen und den Braumeister, den Hopfen, die Hefe und das Wasser erzählt. Ich hab gelernt, wie entscheidend die Wasserqualität für das Bier ist. Das kann Hop oder Top bedeuten.

JoJo hat sich richtig tief in das Thema reingefunden, man merkt dass es ihm Spaß macht und sein Wissen nach kurzer Zeit schon enorm ist. Als hauptberuflicher IT-Mensch geht er das Thema erstmal von der Theorie aus an, will den Prozess verstehen, dann loslegen und hat Spaß am Üben und Verfeinern. Was im letzten Sommer als verrückte Idee anfing und auf große Beliebtheit stieß, entwickelt sich zu einem ausbaufähigen Konzept.

Andy und ich fanden die Craft Beer-Probe auf jeden Fall spannend und das Bier sehr lecker. Mich spricht die Verpackung an: Bier in Sektflaschen mit Kronkorken. Und wenn das eiskalte Bier dann auch noch im Weinglas serviert wird – extrem cool.

Übrigens für alle, denen Craft Beer nichts sagt: im Grunde handelt es sich dabei einfach um handwerklich gebrautes Bier, aus hochwertigen Zutaten, meist mit unkonventionellen Geschmacksrichtungen. Craft Beer ist cool und aktuell total angesagt – in Clubs wie in Kneipen, bei Surfern wie bei Finanzhaien, Glamour-Girl wie Dorfschönheit. Wie cool, dass wir ein eigenes Rheingauer Craft Beer haben!

 

Fotoausstellung während der Schlemmerwoche

Die Rheingauer Schlemmerwoche hat nicht nur kulinarische Highlights zu bieten. Das Weingut Spreitzer in Winkel präsentiert in diesem Jahr zum 8. Mal eine sehenswerte Kunstausstellung.

 

Der Rheingauer Thomas Weinsheimer, Fotograf aus Leidenschaft mit einer großen Liebe für den Rheingau und allem Historischen und Schönen was damit zusammenhängt, stellt seine Rheingau-Fotografien im Weingut aus.
Jedes Bild ist ein kleines Kunstwerk – von Tieraufnahmen über Landschaftsbilder und mystisch anmutende Fotografien Rheingauer Bauwerke bietet die Zusammenstellung einen breiten Überblick von Weinsheimers Welten (so auch der Name seiner Internetseite).

Die Vernissage findet am Samstag, dem 29. April um 17 Uhr statt. Die Ausstellung startet schon am Freitag, 28. April um 17 Uhr und kann bis zum 6. Mai zu den folgenden Öffnungszeiten besucht werden:
Dienstag bis Samstag 17.00 bis 23.00 Uhr
Sonntag 12.00 bis 23.00 Uhr

 

Für Thomas Weinsheimer ist es die dritte Ausstellung innerhalb eineinhalb Jahren und er kann sich über eine stetig wachsende Fangemeinde freuen. Jetzt aber freut auch er sich erst einmal auf seine Ausstellungseröffnung und eine gelungene Schlemmerwoche im Rheingau, den er so liebt.

Von der Postkarte in der Postkarte

Da hat sich der Rheingauer Thomas Weinsheimer was ganz besonderes ausgedacht – die Postkarte mit der historischen Postkarte in der Postkarte. Man braucht’s nur sehen um zu verstehen, was gemeint ist.

Thomas ist seit vielen Jahren begeisterter Freizeit-Fotograf – so gut und beliebt, dass er schon die ein oder andere Ausstellung vorzuweisen hat.
Außerdem begeistert er sich für Denkmäler, schöne Landschaften und Historisches im Rheingau. In seinem kreativen Kopf entstand dann die Idee, alte Postkarten an ihren „Originalschauplätzen“ zu fotografieren. Die Karten mit den historischen Aufnahmen hat er zum Teil geschenkt bekommen oder auf ebay ersteigert. Einige der Karten sind über 100 Jahre alt, die „jüngste“ stammt aus den 1960er Jahren. Sollte jemand noch alte Motive haben – ich könnte mir vorstellen, dass Thomas sich darüber freuen würde.

Insgesamt gibt es 10 Motive: 7 von der Postkarte in der Postkarte und 3 Rheingauer Motive, aktuell alle exklusiv beim Fotofachgeschäft Edlefs in Eltville und Geisenheim zum Stückpreis von 1,95 Euro, im Set 15 Euro. Und wer statt einer Postkarte lieber eine Tasse mit einem der Motive hätte – die gibt’s auch. Preis 12,99 Euro. Schönes Geschenk oder Mitbringsel.

Wer mehr über Thomas Weinsheimer wissen möchte, kann ihn auf seiner Webseite Weinsheimers Welten besuchen und seine zahlreichen Rheingauer Motive bewundern.

Kunstvolle Karten von Frau Haas

Ihr kennt Frau Haas nicht? Dann wird’s Zeit sie kennenzulernen. frauhaas – das ist Nicole Fröhlich, ein echtes Erbacher Mädel, mittlerweile Mama von zwei Kids. Schon immer hat sie gerne gebastelt. Dass sie darin sehr geschickt und kreativ ist, haben nicht nur ihre Freunde und Familie schnell erkannt.

 

frauhaas bastelt, kreiiert und werkelt mittlerweile für Brautpaare, Geburtstagskinder, frischgebackene Eltern und viele mehr.

So erstellt sie beispielsweise die komplette Hochzeitspapeterie für Brautpaare – dazu gehören dann Einladungskarten, Kirchenhefte, Menükarten, Platzkarten und auch Gastgeschenke. Zu ihrem Repertoire gehören Karten für jeden Anlass, sei es Geburtstag, Kindergeburtstag, Taufe, Danksagungen aber auch Trauer und Abschied. Zusätzlich zu den Karten gestaltet frauhaas auch kleine Babyalben und Jahresalben.

Die kleinen Babyalben sind als Leporello gestaltet und bieten Platz für die schönen Fotos aus den ersten zwölf Monaten. Das große Jahresalbum ist mit Hüllen gestaltet, wo die Mamas (oder Papas) Monat für Monat nur noch die Fotos einschieben müssen, zusätzlich bieten schön gestaltete Seiten Platz für Texte und Erinnerungen.

Lust frauhaas kennenzulernen? Auf ihrer Webseite gibt es viele tolle Arbeitsbeispiele und ihr könnt hier direkt Kontakt mit ihr aufnehmen. Auf facebook ist sie auch zu finden.

Seit kurzem kann man einige der Karten auch online bestellen – das geht hier.

 

 

 

Wunschkleider Workshop

Es erinnert fast ein bisschen an „die gute alte Zeit“ als sich die Frauen des Dorfes gemeinsam trafen, um am lodernden Kamin zu quatschen und ihrer Handarbeit nachzugehen. Nun, etwas moderner geht es schon zu bei den Nähtreffs im Nähatelier von Beate Damm.

 

Statt eines Kamins stehen hier ganz viele Nähmaschinen, umringt von Garnen in allen Farben der Welt, Stoffen diverser Arten und einem kunterbunten Mix an Nähaccessoires wie Knöpfen, Nadeln und Dekosachen.

 

Zwei Mal im Monat bietet Beate Damm in den Räumen ihres Eltviller Lädchens Wunschkleider Nähen unter Anleitung an. Da hilft sie dann beim richtigen Vermessen eines Kleidungsstückes, berät bei der Veränderung eines Schnitts oder verrät kleine hilfreiche Tipps, die das Nähen erleichtern.

Wer mag, kann die eigene Nähmaschine mitbringen. es sind aber ausreichend Maschinen vorhanden. Die fleißigen Schneiderleins sitzen dann ca. zwei Stunden zusammen, werkeln, fachsimpeln, helfen sich gegenseitig oder werden von Beate Damm geleitet und inspiriert.

Die Teilnahme an dem Kurs kostet 20 Euro zzgl. Materialkosten, eine Anmeldung ist gewünscht, da die Kurse gerne schnell ausgebucht sind.

 

 

Die nächsten (noch freien) Termine sind im Mai und Juni, weitere und wann genau könnt ihr hier online checken.

 

Raven – Musik made im Rheingau

Es ist schon cool, was man alles im Rheingau entdeckt, wenn man auf Spurensuche geht und sich mit den unterschiedlichsten Menschen unterhält. Wusstet ihr zum Beispiel, dass wir eine Rapperin im Rheingau haben, die im letzten Jahr einen Songcontest gewonnen hat?

Raven heißt die Lady, bürgerlich Stefanie Berg, und kommt aus Hattenheim. Ihre Musikrichtung: Elektronische Dance und Rap Musik. Sie produziert selbst, rappt, nimmt im eigenen kleinen, aber auch anderen großen Tonstudios auf und arbeitet mit zahlreichen bekannten und noch nicht so bekannten Musikern zusammen.

Raven musste schon so manches mal am eigenen Leib erfahren, was es heißt diskrimiert zu werden – gut, dass sie da die Musik als Gegenmaßnahme hat. Mit zwei anderen Künstlerinnen hat sie sich zusammen getan und einen Song gegen Diskrimierung aufgenommen. Dieser ist am 30. Januar erschienen. Wer reinhören mag, einfach mal klicken – auf Youtube oder Spotify.

 

Zur Zeit arbeitet die 31jährige an ihrem ersten eigenen Album und geht ganz und gar glücklich in ihrer Musik auf. Und wenn sie mal keine Muisk macht, dann trifft man Raven in der freien Natur des schönen Rheingaus, zum Beispiel auf dem Quad. Oder beim Entspannen und Abhängen in den Weinbergen von Hattenheim oder auf der Bubenhäuser Höhe.

Und wer noch mehr von Raven hören möchte, kann das hier tun.

 

 

Bildnachweis: Jessica Isa Noir/ Anika Roth/ Revilo Lessen

Der Apitz vom Rhein

Der regelmäßige Blick auf die andere Seite des Rheins lohnt sich. So auch gestern – da war ich zur Ausstellungseröffnung von Michael Apitz in Boppard. „Vom Rhein“ heißt die Ausstellung. Dreißig farbenfrohe, plakative Bilder stellt das Museum Boppard noch bis zum 23. April aus. Und das Museum selbst ist auch einen Besuch wert.

Der Rhein verbindet. Ob Menschen, Kulturen, Städte, Länder. Das haben auch die Bopparder erkannt und haben sich Michael Apitz zu einer Ausstellung über den Rhein geholt. Unseren Apitz. Den Zeichner vom Spätlese-Karl. Den Künstler, Maler und Grafiker Michael Apitz.

Es macht Spaß durch die Ausstellung und zwischen den Bildern hindurch- und herumzulaufen. Der Prospekt zur Ausstellung schwärmt von einer „malerischen Rheinreise, die bei Koblenz beginnt und bei Mainz endet. Es begegnen (dem Betrachter) dabei sowohl die klassischen Motive der Rheinromantik, als auch ungewöhnliche, nie gesehene Perspektiven.“ Und dass Michael Apitz mit seiner Malerei „eine Brücke von der Romantik zur Moderne schlägt, und einen zeitgenössischen Blick auf den ‚Mythos‘ Rhein wirft. Er malt Heimat – er malt sie aus dem Inneren heraus.“
Eine Brücke schlägt er allemal – der Rheingauer in Rheinhessen. Mit seinen wunderschönen Bildern hat er die Rheingauprinzessin auf die andere Rheinseite gelockt.

 

Zum Ende der Ausstellung wird auch noch das bekannte 3,50 x 9 Meter große Triptychon im Innenhof des Musuem für ein paar Tage ausgestellt. Dieses monumentale Gemälde wurde erstmals 2006 zur Welterbefeier am Niederwalddenkmal in Rüdesheim gezeigt und besteht aus den Gemälden  Lorch und Rüdesheim (die sollen die sensorischen Feinheiten des Rieslings zeigen) sowie Assmannshausen (steht für den Spätburgunder).

Der RheingauerUnd am 30. März um 19.00 Uhr findet eine Veranstaltung rund um den „Rheingauner“ statt. Michael Apitz und Schauspieler/Musiker Klaus Brantzen laden zu einem bunten Bühnenprogramm ein, das Malerei, Musik und Literatur verbindet und von Apitz‘ sympathischer Comicfigur handelt.

 

TV-Tipp: Rheingauer auf ARTE

Gleich zwei Rheingauer waren an dem Filmchen, das ARTE am Sonntag, dem 29. Januar um 13 Uhr ausstrahlt, beteiligt. Den einen kennt man eher als berühmten Countertenor – Andreas Scholl. Der hat im Auftrag von ARTE  einen Film über seine gute Freundin Eva Fricke gemacht. Die ist Winzerin.

Das besondere an Eva Fricke: sie ist aus Norddeutschland, kam in den Rheingau um Weinbau zu studieren und hat sich hier aus eigener Kraft, ohne jegliche Familientradition, ein eigenes Weingut aufgebaut. Ihre Weine sind weit über die Grenzen des Rheingaus, aber auch Deutschlands und Europas, hinaus bekannt. Gerade erst feierte sie den Aufstieg zur dritten Traube des Gault & Millau und freut sich über ausgezeichnete Bewertungen bei Robert Parker, Falstaff sowie beim Feinschmecker. Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt Eva Fricke von Stuart Pigott – er verlieh ihr den Titel „Riesling Heroine 2016“.

Der Film von Andreas Scholl erzählt Eva Frickes Werdegang, die Besonderheiten ihres Weins und gibt schöne Einblicke in den Rheingau. Wer die Weine von Eva Fricke kennenlernen möchte: ihre Vinothek ist in Eltville, wo man ihre Weine verkosten kann. Das allerdings nur nach Voranmeldung, da das Weingut nicht immer besetzt ist. Mehr dazu hier.

Andreas Scholl wurde im Rahmen der Serie „Square Artiste“ von ARTE aufgefordert, einen kurzen Dokumentarfilm über jemanden zu produzieren, der mit dem eigenen Metier nichts zu tun hat. Das fand Andreas Scholl sehr spannend – instinktiv hätte er wohl einen Musiker ausgesucht, aber es war natürlich viel interessanter ein neues Metier zu dokumentieren und somit etwas darüber zu lernen. So zeigt die Kurz-Doku, dass sowohl seine Musik als auch Evas Weinproduktion künstlerische Tätigkeiten sind, die viel Muße, Talent und Kreativität verlangen.
Dass Andreas Scholl noch viel mehr kann als wunderschön singen, beweist er mit diesem und zahlreichen anderen filmerischen Werken. Das Filmchen für ARTE war im Nachhinein weitaus mehr Arbeit als er erwartet hatte. Nach vier Drehtagen im Rheingau und zwei Drehtagen in London war er noch zehn Tage lang für den Schnitt in Strasbourg. In Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Cutter wurde aus dem gesamten Material eine Geschichte gebastelt.  Und die können wir uns jetzt am Sonntag um 13h auf ARTE anschauen.

Ich freu mich schon sehr auf den etwa 25-minütigen Film „Die andere Seite“, und dazu genieße ich mit dem Mann an meiner Seite eine leckere Flasche Seligmacher von Eva Fricke.

Der Gutenberg-Winter

Der Gutenberg-Winter ist eine alljährlich wiederkehrende Veranstaltung, die die Stadt Eltville gemeinsam mit Eltviller Vereinen, Betrieben und Organisationen von Januar bis Ende März durchführt, um uns „Banausen“ Kunst & Kultur ein bisschen näher zu bringen.

 

Das Programm, das kommende Woche startet, umfasst Konzerte, Ausstellungen, Kleinkunst, Gästeführungen, Mal-Workshops, Glühwein-Wanderungen und vieles mehr. Los geht es mit dem Neujahrskonzert „Bahn frei!“ am 11. Januar um 19.30 Uhr. Das komplette Programm findet ihr hier.

 

Ich steh ja auf so Konzerte wie „A Sentimental Journey“ mit Evergreens – findet am 11. März bei Bachmanns Wein + Kultur statt. Superspannend sind auch die Vorträge über die alten Villen am Rhein. Und besonders witzig finde ich die Pyjama-Party für Kids in der Mediathek. Also, schaut einfach mal rein ins Programm – da ist echt für jeden Geschmack was dabei. Solche Aktionen müssen unterstützt werden. Lasst den Fernseher aus und macht mit!

Und warum Gutenberg-Winter?

Wer’s noch nicht wusste: Eltville gehört zu den ersten Druckstätten der Welt. In der ganzen Stadt finden sich historische und aktuelle Spuren der „schwarzen Kunst“: Angefangen von der Gutenberg-Gedenkstätte mit der historischen Druckerpresse in der Kurfürstlichen Burg über die Gensfleisch-Häuser in der Altstadt und dem historischen Hof Bechtermünz bis hin zur Mediathek Eltville. Die ist heute kultureller Treffpunkt für Groß und Klein und sieht sich als Schnittstelle zwischen traditionellen und modernen Medien.

Wer noch mehr Infos will, kriegt die in der Tourist-Information Eltville, Burgstraße 1, 65343 Eltville am Rhein, Telefon 06123 9098-0, touristik@eltville.de

Dort gibt’s auch einen Flyer mit dem Programm. Wer’s lieber digital mag, kann sich den Flyer hier runterladen.