Ganz ehrlich – Silvester ist nicht wirklich meins. Früher war ich auf Bällen und Partys, das Feuerwerk konnte nicht hoch und laut genug sein, der Champus durfte in Fülle fließen und das Buffet vor lauter Auswahl fast vom Tisch fallen. Dazu möglichst viele Beats per Minute in voller Lautstärke, Tanzen bis die Füße qualmen und alle Menschen, die ich mag, um mich herum.

 

Heute hab ich Hunde. Die sind nicht gerne alleine. Nie, und schon gar nicht an Silvester. Die wollen, dass ich zuhause mit ihnen kuschele. Oder einen ausgedehnten Spaziergang mit ihnen mache. Und der liebe Mann an meiner Seite, der will das auch, dazu eine gute Flasche Wein (gerne auch mehr) und was Leckeres zu essen.

In den letzten Jahren sind wir oftmals mit Freunden schön essen gegangen (im Schloss Groenesteyn in Kiedrich als es das noch gab) oder im Holztor (gibt’s noch!) und anschließend in Kiedrich auf den Marktplatz, um unten in Tal das Feuerwerk zu bestaunen oder in Eltville ans Rheinufer, um vom Feuerwerk fast abgefackelt zu werden.

Dieses Jahr treffen wir uns bei Freunden. Die haben auch einen Hund. Und die wollen’s auch gemütlich. Wir kochen, öffnen die ein oder andere Flasche Wein, und um Mitternacht gehen wir vor die Tür und gucken an den Himmel, um den Blick auf die ein oder andere Rakete zu erhaschen. Und dann quatschen wir noch ein bisschen und schluffen gemächlich nach Hause.

Und vor dem Treffen fahren wir vielleicht noch nach Geisenheim, um den Jahresausklang mal ein bisschen traditionell beim Rheingauer Dom zu genießen. Da spielt um 17 Uhr die Feuerwehrkapelle Geisenheim und lässt uns dem Turmblasen lauschen.

Egal was ihr macht, habt Freude daran. Bleibt gesund. Blickt zuversichtlich dem neuen Jahr entgegen und erfreut euch an den guten Dingen, die euch in diesem Jahr passiert sind, ganz gleich wie klein sie euch erscheinen mögen.

………

Ich freu mich über dein Feedback!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.