Viel lieber würde ich an dieser Stelle auf geöffnete Straußwirtschaften, Weinwanderungen, spannende Weinproben, ein Fest oder eine schöne Aktion für Familien hinweisen. Aber dieses Arschlochvirus (ich muss das mal so drastisch sagen!) hält uns im wahrsten Sinne des Wortes gefangen.

Dennoch ist es einfach mal wieder an der Zeit, dass die Rheingauprinzessin ein paar Wochenendtipps zusammenstellt – hier kommen sie.

Es gibt genug Klopaper!

Keiner braucht (mehr) Panik zu haben, dass das Klopapier ausgehen könnte. In allen Geschäften ist es zu haben, wenn auch nicht ständig und auch nur eine Packung pro Person – aber, glaubt mir, das reicht! Notfalls macht ihr euch halt den “Spaß” und geht drei Mal hintereinander in den Lieblingssupermarkt. Dann reicht’s mit dem Klopapier auch bis zu den Sommerferien. Und wenn es doch mal knapp wird, fragt ihr mal im Freundeskreis und in der Nachbarschaft, wer noch welches hat. Im Tausch gegen Nudeln vielleicht oder was Selbstgemachtes. Sich gegenseitig helfen darf man auch bei Kontaktsperre.

Glücksorte entdecken

Hast du schon mein Buch “Glücksorte im Rheingau”? Wenn nicht: sämtliche Buchläden im Rheingau sind via Telefon und Email erreichbar und können es dir nach Hause liefern. Und notfalls kann auch ich es dir zukommen lassen, auf Wunsch signiert oder mit Widmung: Mail an gude@rheingauprinzessin.de und wir kriegen das hin. Und wenn du es schon hast: hast du auch schon reingeschaut? Verratet mir doch einfach mal eure persönlichen Glücksorte!

Regenbogen malen

Vielleicht ist es manchen schon aufgefallen: an vielen Fenstern prangen bunte Regenbogen. Als Zeichen, um anderen Kindern beim kurzen Spaziergang durch die Nachbarschaft zu zeigen, da sitzen auch Kinder zuhause, die zur Zeit ihre Freunde nicht treffen können. Ich finds schön und der Kreativität sind beim Gestalten der Kunstwerke keine Grenzen gesetzt. Naja, fast keine. Eltern könnten das anders sehen.

An die frische Luft

Trotz Kontaktsperre an die frische Luft? Na klar! Wenn kein heimischer Garten zur Verfügung steht oder auch mal ein längerer Spaziergang nötig ist: Wir dürfen immer noch raus! Es sollte halt nicht grad der beliebte Park in der Innenstadt, das Rheinufer oder der Marktplatz sein, also Stellen, an die viele strömen könnten. Sucht euch doch neue Wege. Da, wo ihr noch nie ward. Tief im Wald oder im Hinterland. Und vielleicht mal kurz vor Sonnenaufgang oder kurz nach Sonnenuntergang, da sind nämlich nur noch ganz wenige Menschen unterwegs. Die schlaueren und die, die das besondere Licht suchen.

Schreib mal wieder

Wann hast du das letzte Mal einen Brief geschrieben? So richtig auf Papier, mit Stift? Vielleicht auch mal eine schöne Idee. Kinder schreiben ihren Freunden und werfen den Brief in den Briefkasten. Oder man meldet sich mal wieder bei alten Freunden aus der Schulzeit oder bei Verwandten. Oder man schreibt dem eigenen Partner oder Kind einen schönen Brief und hält die Erinnerung an diese absolut schräge Zeit darin fest.

Freude schenken

Ich liebe Geschenke – und fast noch lieber als eines zu bekommen macht mir das Verschenken Freude. Und das geht aktuell so einfach. Kauft Gutscheine bei euren Lieblingsrestaurants und -geschäften — entweder direkt bei ihnen oder über die Seite rieslingliebe.org. Oder ihr geht in eine Rheingauer Volksbankfiliale und kauft RheinScheine, mit denen ihr ebenfalls eine Vielzahl von Geschäften unterstützt. Und wem immer ihr die tollen Gutscheine kauft, der, die oder dasjenige werden sich garantiert darüber freuen.

1 Comment

  1. Liebe Rheingauprinzessin,

    Was für schöne, besonnene Ideen. Es gibt doch immer noch so viel Schönes zu tun.
    Und dieses gelbe Haus – hach, es ist irgendwie auch ein Glücksort 😉

    Ich wünsche dir ein zauberhaftes Wochenende.

    Deine Elli

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