Esskork Service – das ist ein Laden in Eltville an der Schwalbacher Straße. Im Fenster finden wir Weinflaschen und große Tafeln auf denen Leckereien angepriesen werden wie Schweinebäckchen und Königsberger Klopse. Aber wenn ich mich so bei den Eltvillern und im Freundeskreis umhöre, wissen viele nicht so genau, was es da bei Esskork eigentlich gibt.

Ganz einfach – da gibt’s was zu essen und was zu entkorken. Naja, zumindest geht das schonmal in die richtige Richtung. Inhaber Eric Elbert, den der ein oder andere von uns noch als Koch aus dem Schloss Groenesteyn in Kiedrich kennt (ist leider aktuell nicht bewirtschaftet) hat hier sein ganz eigenes Konzept verwirklicht.

 

Eric kann kochen, er mag gutes Essen und steht auf guten Wein. All das hat er mit Esskork zusammengeführt. Wir können hier seine Feinkost und die verschiedensten Weine erwerben. Das Weinangebot reicht von zahlreichen Rheingauer Weine über solche aus anderen deutschen Weinanbaugebieten bis hin zu französischem Rotwein, insbesondere dem Bordeaux.

Besonders faszinierend finde ich den Esskork-Service: ganz gleich ob ich mich alleine, mich und meinen Freizeitbereicherungspartner oder eine große Runde an Freunden mit einem vorzüglichen Essen zuhause verwöhnen möchte – Eric kann es mir zaubern. Ich kann also eines (oder auch mehrere) der Gläschen, die im Laden in den Kühlvitrinen ausgestellt sind, direkt mitnehmen oder ich bitte ihn, mir ein bestimmtes Gericht – oder auch ein ganzes Menü – für eine bestimmte Anzahl an Personen zuzubereiten.

 

In der Weihnachtszeit haben sich viele Kunden Gänseessen von ihm zaubern lassen. Und einige ganz pfiffige, die sind zu ihm in den Laden und haben sich vor Ort von ihm bekochen lassen und dazu einfach mal kreuz und quer einige seiner Weine verköstigt – „5 Gänge – 5 Weine“ nennt sich das dann. Wer an solch einem Event Interesse hat – einfach bei Eric melden. Der organisiert das gerne. Preis pro Person 50 Euro.

Aber auch Fresskörbe können bestellt werden, Salatsaucen, Dips oder auch leckere Salamis warten darauf, geschlemmt zu werden. Am besten einfach mal hingehen, reinschauen, stöbern und mit Eric quatschen. Der erklärt sein Konzept mit so viel Leidenschaft und Begeisterung, das kann ich so gut gar nicht wiedergeben. Ich will seine feinen Sachen einfach nur essen.

Ich hab mir bei meinem Besuch einfach mal ein Glas Königsberger Klopse mitgenommen. Zum Probieren. Und zum Schlemmen. Sowas koche ich nicht selbst. Kann ich gar nicht. Boah, Leute, war das lecker!

 

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