Franzi macht die Hunde schön

Dass Franziska Knabenreich von VOX fürs Fernehen entdeckt und engagiert wurde ist eigentlich nicht verwunderlich. Deutschlands bekannteste Hundefriseurin hat eine Ausstrahlung bei der sich Zwei- und Vierbeiner direkt wohlfühlen. Besonders mitgerissen hat mich ihr strahlendes Lachen.

Seit 2015 zeigt sie in der Sendung hundkatzemaus viel Gespür für Tierheimhunde, kümmert sich um zottelige Felle und macht aus verfilzten Vierbeinern vorzeigbare Schönheiten. Seit 2015 wohnt und arbeitet Franzi auch in Eltville nachdem es sie vorher von Halle nach Wiesbaden verschlagen hatte. Ihr hübscher Hundesalon findet sich mitten in der Altstadt und heißt Feingemacht!

Schon als Kind wollte sie immer irgendwas „tierisches“ machen. Nach der Schule hat es sie zunächst in eine Werbeagentur und später zur Lufthansa verschlagen. Im Service zu arbeiten macht ihr Spaß, die Dienstleistungsmentalität ist stark ausgeprägt bei ihr. Franzi will, dass man sich mit und bei ihr wohl fühlt.

Und so gleicht ihr Hundesalon auch mehr einem Wohnzimmer mit angrenzendem Badezimmer. Alles ist sehr wohnlich eingerichtet. Der Kaffee für die Zweibeiner schmeckt lecker; viele Bilder von Franzi, Freunden und vielen Hunden laden zum Gucken ein. Und aus den bequemen Ohrensesseln will man so schnell gar nicht wieder aufstehen.

Seit dem 16. September ist Franzi nun auch in 3 Engel für Tiere auf VOX zu sehen, wo sie Familien bei der Suche nach dem passenden Hund hilft. Wer das Glück hat oder hatte Franzi mal persönlich kennenzulernen wird mir sicherlich zustimmen – und wer mag, kann sie sich Samstags abends über den Fernseher zu sich ins Wohnzimmer holen. Gute Laune garantiert.

Buch-Tipp: Der Wein-Graf

Lieber Wolfgang Junglas

Als ich mich kürzlich an einem Sonntag abend bettfertig machte, wollte ich Ihr Buch Der Wein-Graf nur kurz anlesen. Reinschnuppern sozusagen, um mich auf die weitere Lektüre zu freuen. Das war um kurz vor halb elf. Als ich wieder auf die Uhr schaute war es nach Mitternacht und ich hatte schon fast das ganze Buch gelesen, vielmehr verschlungen.

Das Buch als „Reißer“ zu bezeichnen wäre vollkommen falsch und würde ihm nicht gerecht, denn es steckt viel Mitgefühl, Leidenschaft und Arbeit darin. Aber es ist verdammt gut geschrieben. So hat es mich vom ersten Moment an sowohl inhaltlich als auch sprachlich gefesselt. Es lässt sich sehr gut lesen. Man will dran bleiben und alle Informationen aufsaugen.

Ich war erst zwei Jahre im Rheingau als der Graf sich aus dieser Welt verabschiedete. Ich wusste damals noch nicht viel über ihn, aber dass sein Tod tragisch war und der Rheingau mitlitt, das habe auch ich damals gespürt.

Inzwischen habe ich mich viel intensiver mit dem Rheingau, mit seiner Geschichte und den Menschen, die ihn prägten und immer noch prägen, beschäftigt. Vom Grafen Erwein Matuschka-Greiffenclau geht eine besondere Faszination aus. In Ihrem Buch tauchen so viele Menschen auf, die ich persönlich kenne oder schonmal getroffen habe – da fühlt man sich selbst als Rheingau-Zugezogener dazugehörend.

Ich habe durch Ihr Buch noch einiges mehr gelernt über den Rheingau, den Weinanbau, die Politik dahinter, die Errungenschaften. Nicht nur wegen den vielen Hintergrundinformationen über den Grafen sondern weil das Buch auch eine Hommage an den Rheingau ist, kann ich es jedem, der den Rheingau mag oder noch ein bisschen mehr über diese wunderbare Region erfahren möchte, ans Herz legen. Danke für dieses tolle Buch!

 

Tipp: Am Freitag, dem 6. Oktober 2017 liest Wolfgang Junglas in der Buchhandlung Idstein in Oestrich-Winkel aus seinem Buch. Start ist um 19.30 Uhr.

 

Und hier noch ein paar Eindrücke meines letzten Besuchs auf Schloss Vollrads:

              

Mit herzlichen Grüßen von der Rheingauprinzessin

Rheingauer Kaffee

Was sich erstmal wie ein purer Werbegag anhört ist schmackhafte Realität: Rheingauer Genießerkaffee mit Rebenholz geröstet. Hinter der verrückt klingenden Idee steckt das Genussteam Michael Apitz und Frank Förster.

Schließlich hat sich der Rheingau ja längst einen Namen als Genussregion gemacht hat und nicht nur die weltweit bekannten edlen Rebensäfte, die hier wachsen, regen zu kulinarischen Ideen an.

In den heimischen Restaurants wächst die Zahl an feinen Köstlichkeiten aus regionalen Produkten. Da gehört nach einem guten Essen  auch gerne mal ein in geschmackvoller Kaffee oder Espresso dazu. Diese Art des Wohlgeschmacks schätzt auch das oben genannte Rheingauer Genussteam immer wieder gerne und liebt auch hier das Besondere: „Auf keinen Fall einen Standard-Kaffee, authentisch sollte die Tasse Mokka sein und passend zu unserer Region“.

Eine neue Idee war geboren und die beiden kreativen Köpfe Apitz/ Förster befassten sich fortan mit der Herstellung von edlem Kaffee. Dabei lernten die beiden auch den Frankfurter Kaffeeröster Peter Gerigk kennen, der ganz auf ihrer Linie des Besonderen lag. Gemeinsam kamen sie auf den Gedanken, Kaffeebohnen mit einem Rheingau-Geschmack zu kreieren. Gerigk röstete den Kaffee mit Rheingauer Rebenholz: die kleingeschnittenen Rebenhölzer wurden während des Röstvorgangs unter die Kaffeebohnen gemischt und danach wieder entfernt. „Ähnlich wie beim Wein braucht es auch bei diesem Handwerk etwas Geduld, bis das fertige Resultat zu schmecken ist“, erklärt der Spezialist.

Vom Ergebnis sind die Macher überzeugt: man schmeckt die Reben im Kaffee, sie geben dem aus Hochplantagen stammenden edlen Gewächs eine gewisse Rheingauer Note, die einfach passt. Und nicht nur als Kaffeegenuss gibt es die Rebenholz-Bohnen, auch als Rheingau-Espresso gibt es ihn in die Tasse.

Präsentiert werden die neuen Rheingauspezialitäten des Genussteams Apitz und Förster natürlich wieder sehr kreativ: Michael Apitz hat ein besonderes Motiv für die Verpackung des Rheingau Kaffee und Espresso gestaltet: bei genauem Hinschauen erkennt der Rheingau-Freund die Umrisse einer sehr bekannten Burg im Rheintal.

Der Rheingau Kaffee und Espresso wird ab sofort im Handel in 250g und 500g Packungen in ganzen Bohnen angeboten. Genießen kann man ihn im Spritzenhaus oder der Knorzelstube oder eben zuhause. Und als Geschenk eignet er sich sich ebenfalls ganz hervorragend.

Und hier gibt’s den Rheingauer Kaffee ab sofort zu kaufen:
Knorzelstube, Geisenheim
Ortweins Coffee Tea & more, Eltville
Das Spritzenhaus, Eltville

Fotos: (c) Jutta Hoffmann

Der Rheingau im Fernsehen

Danke an den SWR und Redakteur Christopher Hiepe für einen schonen Beitrag über den Rheingau mit Berichten über Anthony Hammond und seine Garage Winery, die Surfer auf dem Rhein und – meinem persönlichen Favoriten- Pfarrer Klaus Weigel und die Marienkirche in Aulhausen, deren Kunstwerke ausschließlichen von Menschen mit einer Behinderung geschaffen wurden. Der Beitrag wird heute abend  (Freitag, den 29. September 2017) um 18.15 Uhr  in der Sendung Fahr mal hin im SWR ausgestrahlt. Mit Klick aufs Bild oder den Link könnt ihr ihn auch direkt hier anschauen. Viel Spaß dabei!

Film abspielen

Und am kommenden Dienstag, dem 3. Oktober 2017, zeigt der Hessische Rundfunk um 20.15 Uhr in der Sendung Herrliches Hessen einen Beitrag über den Rheingau, u.a. mit Berichten über so liebe Freunde wie Holzwurm Esther Pscheidt und das Weingut Mohr in Lorch. Hier schon mal ein Vorgeschmack:

 

Wer mag mit Wein lesen?

Das wunderbare Team vom Weingut werk2 in Geisenheim bietet wie schon in den Vorjahren ein Winzerfest mit praktischer Anleitung. Dies ist ein ganz besonderer Mitmach-Event, bei dem alle Beteiligten mit Leckereien aus der Werksküche verwöhnt werden. Und vorab geht’s in den Weinberg.

Die Weinlese hat bereits im Rheingau begonnen. Viele haben sicherlich mitbekommen, dass der Frost im Frühjahr und Regen und Hagel im Sommer für einigen Schaden an den Trauben gesorgt haben. Das Unwetter im August hat den werk2-Weinberg im Schützenhaus stark in Mitleidenschaft gezogen. Aber die Winzer sind guter Dinge – die Hoffnung stirbt immer zuletzt – und sie hoffen auf einen guten Spätherbst.

Wenn das Wetter hält, kann der Riesling schon in wenigen Tagen eingeholt werden. Wann genau entscheidet letztendlich die Natur. Aktuell ist die Weinlese bei werk2 an folgenden Tagen geplant: Samstag der 30. September / Sonntag der 1. Oktober / Samstag der 7. Oktober und Sonntag der 8. Oktober 2017.

Um besser planen zu können, sucht werk2 fleißige Weinlese Helfer/innen die das Team gerne unterstützen möchten. Ein unvergessliches Erlebnis wird das garantiert, der ein oder andere war vielleicht schonmal dabei und kann das bestätigen.
Bitte meldet Euch per Mail unter info@werk2weine.de ob Ihr an einem dieser Termine Lust und Zeit habt bei der Weinlese zu helfen. Vielleicht kennt ihr ja jemanden, der schon immer so etwas erleben wollte. Werk2 meldet sich dann kurzfristig bei den Angemeldeten und sagt, an welchem Wochentag und zu welcher Uhrzeit die Weinlese startet. Meldet euch zahlreich und sagt’s weiter – es werden schon ein paar fleißige Hände gebraucht. werk2 freut sich auf euch –  wie schon im Vorjahr bei mehr als Weck, Worscht und Wein.

Gabys Rheingauer Kochblog

Es freut mich immer sehr, wenn ich andere Blogger im Rheingau entdecke. So jetzt die wunderbare Gaby Schäfer, die als Johannisbergerin bloggt und ganz tolle Kochrezepte online stellt.

Gaby lebt (genau wie ich) seit über zwanzig Jahren im Rheingau. Sie ist gebürtige Wiesbadenerin und hat im Rheingau ihre Leidenschaft für Wein und gutes Essen entdeckt. Gekocht hat sie schon immer gerne und gut, am liebsten traditionell, so wie es unsere Omas früher getan haben. Mit frischen regionalen Zutaten und wenig Schischi und Chia.

Rezepte aus anderen Ländern probiert Gaby auch gerne mal aus. So findet man zum Beispiel jede Menge italienischer Pastagerichte auf ihrem Blog, aber auch das ein oder andere exotische Gericht. Sie experimentert und kombiniert auch mal gerne wodurch ganz neue Geschmackserlebnisse entstehen. Hier mein absoluter Favorit unter den exotischen Rezepten: ein Couscous mit Erdbeeren!

Was ich toll finde an ihrem Blog sind die vielen Bilder zu den einzelnen Gerichten. Und enorm praktisch ist die Suchfunktion, wo man eine Zutat eingeben kann und dann passende Rezepte selektiert werden. Bei meiner Kartoffelsuche bin ich auf ein paar sehr leckere Sachen gestoßen, die ich bald mal ausprobieren werde.

Und noch ein persönlicher Tipp von mir – vielleicht geht’s anderen da ja ähnlich. Ich finde saisonales Kochen immer ganz spannend. Gaby hat ihre Beiträge nach Jahren und Monaten gegliedert – es macht also auch mal Spaß sich die September-Beiträge der letzten Jahre anzuschauen und da auf so manche gute Idee zu kommen.

Ich jedenfalls mag Gabys Blog und werde da bestimmt öfter mal reinschauen. Und wie findet ihr den Rheingauer Koch-Blog?

Wohin dieses Wochenende?

Schon ab heute bietet das Werk2 in Geisenheim eine coole Veranstaltung: das Open Air Wein Bier Genuss. Das geht von Donnerstag bis Sonntag. Das Weingut hat an allen vier Tagen ab 17 Uhr bzw. Sonntag ab 12 Uhr geöffnet. Sollte es kühler werden stehen Heizpilze bereit. Freut euch auf selbstgebrautes #Craftbeer, probiert was euch besser schmeckt, der Wein oder das Craftbeer und genießt Leckeres aus der Werksküche.

Am Samstag Vormittag findet das 5. Krug-Weingespräch im Zum Krug in Hattenheim statt. Thema: Warum Skat und Weine jetzt fest zusammengehören. Winzer Alexander Jung vom Erbacher Weingut Jakob Jung plaudert ab 11 Uhr im Hattenheimer Alten Rathaus aus dem Nähkästchen. Im Interview mit Autor HP Mayer („111 Orte im Rheingau, die man gesehen haben muss“) und im Dialog mit Weingenießern stellt er sich den Fragen und gibt Antworten zum Start der Weinlese, wie es ist einem bekannten Seniorchef zu folgen und warum die Verbindung aus Feld und Keller eine der wichtigsten Kriterien für guten Wein ist. Spannend wird es sein zu erfahren, warum Skat und Wein in seinem Weingut eine besondere Rolle spielen und dieses vinologische Kartenspiel weltweit einmalig ist. Eintritt: 11 Euro inklusive aller Proben. Anmeldungen unter 06723-99680.

Am Sonnstag dreht sich im Fine Sparklings in Kiedrich alles um die Kids. Es wird eine Holz-Ritterburg geben, auf die mit der Armbrust gezielt wird, um Schlossgespenst und feindliche Ritter zu kippen. Eine charmante Lady mit Zuckerwattemaschine wird Lachen in Kindergesichter zaubern und coole Glitzertattoos werden das ganze Kind von oben bis unten verschönern. Im Garten können sich Groß und Klein im „Putting“ oder an der Fußballwand erproben. Ein Schokoladen-Rätsel könnte für Überraschungen sorgen und die Limonaden-Auswahl wird sich sehen lassen können. Würstchen und Co. sind gesetzt. Selbstverständlich steht die sonst gewohnte Sparkling-Auswahl für die Ü18-Teilnehmer zur Verfügung. Sabine Ratzer freut sich auf euch!

Und in Oestrich-Winkel finden Hunde und ihre Halter Spaß und Informationen. Da veranstaltet die Hundeschule Pfoteneinmaleins ein Herbstfest in der Wingertsknorze – mit Vorführungen und Vorträgen und jeder Menge toller Angebote. Das ganze findet von 11 bis 18 Uhr statt. Da werden die Beagles und ich ganz bestimmt mal vorbeischauen!

Habt alle ein wunderschönes Wochenende und wenn ihr selbst noch Tipps oder Ergänzungsvorschläge habt, dann postet die doch direkt hier unter den Beitrag. So haben ganz viele was davon.

 

Der Karl ist wieder da!

Die berühmteste Comicfigur des Rheingaus ist wieder da.
In Kürze gibt es alle 12 Bände in einer Neuauflage zu kaufen.

Aus diesem wunderbaren Anlass durfte ich mit dem berühmtesten Hund des Rheingaus, nämlich Karls Grandpatte, ein kleines Gespräch führen – und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Lieber Grandpatte – mit Freuden habe ich vernommen, dass der Karl und du, die Maria und der Oskar und all eure Freunde und Weggefährten bald wieder in Heftform erscheinen werdet. Zur Einstimmung würde ich dir gerne ein paar Fragen stellen – zum einen damit Leute, die dich noch nicht kennen, einen ersten Eindruck von dir bekommen und zum anderen, damit auch die, die dich schon kennen, sich nochmal an das ein oder andere Abenteuer erinnern.

Was hat dich denn überhaupt in den Rheingau verschlagen? Du kommst ja eigentlich aus Frankreich. Wann bist du das erste mal im Rheingau aufgetaucht?

Mein Mutter und meine Vater stammen aus die Meute von die Marquis de la Fayette in der Auvergne. Dort isch wuchs auf und lernte viel über die gut Menu. Als isch war ein Jahr, isch wurde gegeben in eine Kloster nach St. Tropez, die Chartreuse de la Verne. Von dort isch wurde gegeben als Geschenk an die befreundet Klostergut Johannisberg. Isch war verzückt von die Rheingau mit die gut Riesling. KARL, meine´errchen, at mich dann gewonnen durch die Sieg bei die Pferderitt.

Du trinkst sehr gerne Riesling – was ist mit anderen Weinen? Weissburgunder? Grauer Burgunder? Silvaner? Oder gutes deutsches Bier?

Ob weiss, ob rot, isch liebe jede Wein, mein Herz ist groß! Mais: die Bier isch trink nur wenn die Not ist sehr, sehr groß…

Gab es eine Zeit, da du den Karl gerne einfach verlassen hättest und dir ein anderes Herrchen oder Frauchen gesucht hättest?

Manchmal isch wäre gerne gegangen zurück wegen meiner klein ´ündin in St. Tropez. Sie war die groß Lieb´von meine Leben. Aber die Gedank´ an die Verzischt auf die gut´ Rheingau Riesling ´ielt mich immer wieder sourück…

Der Karl und du, ihr habt den Herrn Goethe getroffen? Aber noch viele andere prominente Mitbürger – wen hast du da noch in guter Erinnerung?

Die Goethe isch hab nie gemocht. Er war eine Geiz`als… hat immer getrunken die lecker Wein für sich ganz allein… Auch seine Freund Schiller nicht war viel besser. Aber isch konnte immerhin lernen von ihnen die gut Deutsch!

Welchen Ort im Rheingau magst du am allerliebsten? Und weißt du auch, welchen Karl am liebsten mag?

KARL am liebsten ist die ganze Tag bei die Arbeit in seine Institut für Traubenkunde … da isch bin doch lieber in die Keller von unsere Johannisberg und bewach die lecker Flaschen mit die Spätles`… ( grinst )

Welches Abenteuer mit Karl ist dein liebstes?

All die Abenteuer sind gewesen sehr schön… aber vielleicht ´atte die Italiänisch Reis` in die sonnig` Süden ganz besonders die Flair!

Wenn es vielleicht doch mal irgendwann Band 13 geben würde – welche Geschichte würdest du gerne erzählen?

KARL und isch gehen zu die Wiener Kongress… und da es bekommt nicht die Monsieur Metternich die Schloss Johannisberg geschenkt, sondern meine ´errschen – wegen viel die Verdienst um die deutsch` Weinbau.

Da stimme ich dem Grandpatte sehr gerne zu! Die neuen Bände gibt’s übrigens in Kürze unter anderem bei Untiedt in Eltville oder der Buchhandlung Markus Idstein in Oestrich-Winkel zu kaufen. Wer mag kann auch online bestellen.

Pepinello und das Eltviller Puppentheater

Seit acht Jahren gibt es das Eltviller Puppentheater schon. Insgesamt haben die ehrenamtlichen Kreativen des Projekts schon 16 Stücke aufgeführt, bis auf zwei alle selbst geschrieben. Gespielt werden Stücke für Kinder und Erwachsene rund um den Kasper Pepinello und seine Freunde. Es sind aber auch mal ganz andere Charaktere dabei – zum Beispiel der kleine Prinz in der aktuellsten Produktion.

Das Engagement der Puppenspieler ist enorm groß: das Puppentheater ist selbstgezimmert, die Kulissen entwirft und baut Ulrike Bachmann und auch die Puppen stellt sie mit viel Liebe und Sorgfalt in Eigenregie her. Rolf Lang ist für die Theaterstücke verantwortlich, Ulrich Bachmann leiht vielen Charakteren seine markante Stimme und Ulrike Folland bringt als Grundschullehrin das perfekte Gespür für die kleinen Zuschauer mit. Weitere Mitwirkende agieren im Hintergrund, zum Beispiel bei Licht und Technik.

Am kommenden Freitag hat nun das neueste Stück Premiere: Der kleine Prinz – frei nach Antoine de Saint-Exupéry – mit viel Rheingauer Kolorit. Dafür sorgt allen voran die wunderbare Ulrike Neradt, Rheingaus bekannteste Kabarettistin, Chansonette und Moderatorin.

Die Aufführungen finden im Gewölbekeller der Kurfürstlichen Burg zu Eltville (Zugang vom oberen Burghof oder vom Zwinger) und in Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Eltville-Passignano e.V. (PEP) und der Stadt Eltville statt. Übrigens stammt der Name des Eltviller Kaspers Pepinello von PEP, dem Partnerschaftsverein Eltville-Passignano.

Karten kosten je nach Größe und Alter zwischen 6 und 12 Euro, wo man sie überall kriegt steht auf der Internetseite des Eltviller Puppentheaters.  Und ganz wichtig: Wer das Eltviller Puppentheater besucht darf keine Angst vor Zauberern und gefährlichen Tieren haben!

Was geht dieses Wochenende?

In Frankfurt ist die IAA – aber wer auf Autos und Rummel keine Lust hat und sich lieber im schönen Rheingau aufhält: hier meine Wochenendtipps.

Besonderes Highlight und mein Favorit ist das Morschbergfest. Geisenheimer, Johannisberger und Marienthaler Winzer laden zum gemeinsamen Trinken, Essen, Schlendern, Genießen und Zusammenkommen ein. Auf der eigenen Webseite gibt’s einen tollen Film zur Einstimmung und viele Infos. Das Fest findet sowohl Samstag, 16. September ab 15 Uhr als auch Sonntag, 17. September ab 11 Uhr statt.

Richtig viel los ist das ganze Wochenende in Eltville: Der 8. Eltviller FamilienLauf startet am 17. September um 9.30 Uhr am Rheinufer. Parallel dazu findet der Bambini-Lauf für die kleinen Sportler statt. Und um 13.30 Uhr findet das erste Eltviller Grünschnabel-Rennen statt, dabei handelt es sich um eine Benefiz-Aktion zugunsten der fünf Jugendfeuerwehren der Stadt. Mit einer Rennlizenz von 10 Euro ist man dabei. Mehr Infos zu der Aktion findet ihr hier.

In Erbach lädt Alex Jung in sein Weingut Jakob Jung zur herbstlichen Straußwirtschaft ein. Heute geht’s schon los ab 15 Uhr, morgen auch und Samstag und Sonntag schon ab 12 Uhr. Im Felsenkeller stehen die Weine und Sekte zum Probieren bereit. Egal wie das Wetter wird, beim Alex ist es immer gemütlich.

 

Die Lorcher bieten am Sonntag eine besonders coole Veranstaltung für Kids an: die LoWi Skate Session, eine Skateboard-Aktion mit allem drum und dran. Große dürfen natürlich auch kommen.

 

Und am Samstag wird’s in Erbach laut, wenn die Big Band der Bundeswehr ein Konzert gibt. Freunde von mir haben die Band schon im Norden erleben dürfen und waren alle sehr begeistert. Lasst euch von dem Begriff „Big Band“ nicht abschrecken – die bringen tolle Sängerinnen mit und eine mitreißende Stimmung.

Habt alle ein ganz tolles Wochenende!