Wer damit gespielt hat, weiß welch wunderbare Welten sich mit den Plastikfiguren erschaffen lassen. Playmobiler zaubern eigene Reiche, erfinden Dinge oder bauen Bestehendes nach. Ein erwachsen gewordener “Extrem-Playmobiler” hat nun eine aus 12 Dioramen (Schaukästen) bestehende Playmobil-Welt im Kloster Eberbach erschaffen.

Oliver Schaffer strahlt vor Begeisterung und Leidenschaft. Der Mann, der später Musical-Darsteller wurde, fing mit 3 Jahren an, mit Playmobil zu spielen. Schon bald hatte er seinen eigenen Zirkus, den Zirkus Oliver. Mit dem stellt er sich bei der Herstellerfirma auch vor, als größter Playmobil-Zirkusdirektor der Welt sozusagen. Wie bei so vielen Kinds endete die Leidenschaft mit 14 und Oliver packte seine Spielsachen auf den elterlichen Speicher. Viele Jahre später, als erwachsener Mann, meldete sich jedoch die Playmobil-Firma bei ihm und bekundete Interesse an seinem Zirkus. So kam es dann zu Olivers erster Ausstellung.

Die aktuelle Ausstellung im Kloster Eberbach, die noch bis zum 28. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist (wochenends schon ab 9 Uhr), ist seine 50. In seinen Dioramen erzählt Oliver Klostergeschichte – vom Bau des Klosters, wie das Kloster zu seinem Namen kam, von den Dreharbeiten zu dem Film “Im Namen der Rose” bis hin zu den Konzerten des Rheingau Musik Festivals und den vielen Ausstellungen im Kloster. Auch das Kloster selbst hat er komplett nachgebaut. Alles immer zu 100% mit Playmobilmaterial. Lediglich für die Darstellung der Umgebung, die Wiesen, Wälder und Flüsse, benutzt er Aquariumsteine und Zubehör aus dem Tierbedarfshandel.

Die Schaukästen gleichen Wimmelbildern, in die sich der Betrachter verlieren kann. Kein Wunder, dass sich die Kinder ihre Nasen an den Scheiben platt drücken. Für ein Gewinnspiel müssen doch alle Eber in allen 12 Dioramen gezählt werden. Und es gibt so viel zu entdecken, auch ungewöhnliches wie ein Einhorn und Gespenster.

Mit den Gespenster hat es was eigenes auf sich: hierzu werden an wenigen Tagen abendliche Taschenlampenführungen angeboten. Jeder Teilnehmer bringt seine eigene Taschenlampe mit und dann geht es im Kloster auf Geisterjagd. Tickets und Infos gibt’s hier.

Hier geht’s zu den Tickets für die Ausstellung:
ohne Führung ++++ mit Führung

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