Freuen auf die Schlemmerwoche

Bald geht’s wieder los!

Mein persönliches Highlight – die Rheingauer Schlemmerwoche 2017! Vom 28. April bis 7. Mai! Nur noch wenige Tage und wir können wieder von Weingut zu Weingut wandern, die neuen Weine probieren und Leckeres aus den verschiedenen Küchen genießen.

Worauf ich mich in jedem Jahr immer wieder freue:

Weingut Ernst in Eltville
und die Flusskrebs-Pasta vom Gosch

Weingut Hirschmann in Mittelheim mit seiner sehr familiären Atmosphäre und dem gemütlichen Innenhof – da geht’s übrigens schon am 20. April mit dem Schlemmern los!


Chat Sauvage in Johannisberg
mit herrlicher Lage und Blick aufs Schloss Johannisberg

Die Terrasse der Villa Gutenberg im Weingut Nägler in Winkel und dazu mein Lieblings-Riesling

Auf die Lounge und die Schlemmereien im Draiser Hof/ Knyphausen wo die kreative Nina Gänsler in diesem Jahr anläßlich der Schlemmerwoche ihre wunderschönen Upcycling-Produkte ausstellen und zum Verkauf anbieten wird.

Und im Weingut Spreitzer in Winkel gibt’s zu Wein und Worscht auch noch hervorragende Kunst: der Rheingauer Thomas Weinsheimer stellt dort während der gesamten Schlemmerwoche seine wunderschönen Rheingau-Aufnahmen  aus.

Und in diesem Jahr will ich unbedingt hierhin:

Karlo Dillmann in Geisenheim, weil der eine neue Lounge angekündigt hat

Weingut Robert König in Assmannshausen – weil mit Birgit Block ein Rotwein-Genusserlebnis versprochen hat

Weingut Hans Lang – Urban Kaufmann in Hattenheim, um die kulinarischen Highlights mit und ohne Käse zu erleben

Weingut Mohr in Lorch – mit Saynurs köstlichen türkischen Spezialitäten (die ich von einem ihrer Kochkurse schon kenne!)

Werk2 in Geisenheim – weil ich nur Gutes über die höre und es sich hier um ein sehr kreatives Team handelt, das sich jetzt auch mal an eigenes Craft Beer heranwagt.

 

Ich freu mich auf all die tollen Weingüter, die Menschen, die sie besuchen – Einheimische wie Gäste. Wir erwarten dieses Jahr Freunde aus Ostwestfalen – und die freuen sich auch schon sehr auf unsere Schlemmerwoche!

Das komplette Verzeichnis aller Teilnehmer findet ihr hier.

Neueröffnung: Kiedricher Hof

Aus dem Cafè Denne in Kiedrich ist der Kiedricher Hof geworden. Seit Mitte März ist das alte, schiefe Häuschen wieder mit Leben gefüllt. Viel zu lange stand es leer und drohte einfach nur traurig umzufallen. Aber das hat nun ein Ende.

 

Rita Schumacher und Felix Kuckein betreiben das Restaurant, das Kaffee- und Weingenuss verspricht. Wer’s von früher kennt: die Räume sind jetzt deutlicher heller und freundlich gestaltet, mit sehr schönen Lampen – geschmackvoll und gemütlich.

 

Die Speisekarte ist nicht riesig, aber sie bietet Abwechslung und für jeden Geschmack und jedes Hungergefühl das passende. Wir haben einen Salat, Ritas Burger und den hervorragenden Mangold-Strudel mit Ziegenfrischkäse bestellt. Begeisterung pur sowohl bei meinen Begleiterinnen als auch bei mir selbst.

Ich freue mich einfach immer wenn an deutlich ausgehungerten Stellen im Rheingau neue Lokale eröffnen und so wünsche ich auch Rita und Felix viel Glück und Erfolg.

Übrigens: wer auf der Suche nach einem Veranstaltungsort für einen Geburtstag, Konfirmation oder ähnliches ist: die zum Kiedricher Hof gehörende Scheune wird für solche Zwecke vermietet – und das Catering ist auch direkt vor Ort vorhanden.

 

 

Soviel Käse im Rheingau

Bei Käse denkt man ja eher an Holland oder Frankreich und nicht unbedingt an den Rheingau. Aber dass auch der Rheingau jede Menge Käse zu bieten hat, zeigt ein Blick auf dieses bunte Veranstaltungsprogramm (wie immer kein Anspruch auf Vollständigkeit!):

 

Am Freitag, dem 17. Februar lädt das Kronenschlösschen in Hattenheim in Gemeinschaft mit dem Rheingau Affineur zu einem Käse-Tasting ein. Ein „Käse-Dinner“ mit feinstem Rohmilchkäse, raren regionalen Delikatessen und klassischen Käsesorten. Dazu als ideale Begleiter gereifte Rieslinge, Pinot Gris und Gewürztraminer sowie Port aus dem Douro.

Ja, wir haben einen echten Käsehersteller im Rheingau – der Rheingau Affineur bietet noch eine Reihe weiterer Veranstaltungen an, ist auf Messen und Märkten vertreten und seine Käse sind über den Rheingau verteilt in tiefen Kellern zu finden, wo sie langsam vor sich hinreifen. Der Rheingau Affineur produziert heimische Käse-Spezialitäten in höchster Qualität. Die Milch stammt von heimischen Ziegen und Schafen.

Am 27. April präsentiert der Rheingau Affineur unter dem Motto „Sekt liebt Käse“ seine Vielfalt im Schloss Vaux und verspricht eine wahres Aromenfeuerwerk. (Kosten 49 € pP)

 

 

Das Spritzenhaus lädt an den folgenden Terminen zur Gourmet Käseschule ein: 17. Februar, 20. März und 21. März 2017. Da lernen die Teilnehmer dann, wie man an kleinen Kupferkesseln traditionell-handwerklich Käse herstellt. Der selbst gemachte Käse, eine Feta-Art, kann nach der Schule ebenso mit nach Hause genommen werden wie das persönliche „Hilfskäser-Diplom“. Preis inkl. Mineralwasser, einem Glas Rot- und einem Glas Weißwein, dem Diplom und Brotauswahl: 69 Euro.

In Eltville haben wir sogar einen eigenen Käseladen. Inhaberin Katharina Sroka führt an die 100 Käsesorten, darunter viele von kleinen Manufakturen und Affineuren, deren Produkte natürlichen saisonalen Schwankungen unterliegen. Das wirkt sich sowohl auf die Verfügbarkeit als auch den jeweiligen Geschmack und Reifegrad aus. Das Produktsortiment variiert und ein Besuch lohnt sich immer.

Zusammen mit der Georg Müller Stiftung lädt der Eltviller Käseladen am 4. Mai 2017 zu einer Weinprobe der besondern Art ein: Wein + Käse + Kunst. Im einmaligen Kunst-Wein-Keller des Weinguts präsentieren Kellermeister Tim Lilienström vom Weingut Georg Müller Stiftung und Katharina Sroka vom Käseladen Eltville ausgesuchte Kombinationen sechs verschiedener Weine und passender Käsespezialitäten. (Kosten 34 € pP)

Ein besonderes Highlight bietet Franz Keller in seinem Falkenhof: ein Raclette-Dinner mit Weinen vom Weingut Hans Lang/Urban Kaufman am 24. März 2017.  Darum herum Spezialitäten vom Falkenhof zum Pauschalpreis von 80 € pro Person inklusive der Getränke.

 

 

Kochkurse im Rheingau

Gutes Essen gehört zum Rheingau wie der Wein. Das hab ich hier ja schön öfter geschrieben – aber man kann es ja gar nicht oft genug betonen. Und so vielseitig die Landschaft, die Menschen und die Weine sind, so vielseitig sind auch die Kochkurse, die man im Rheingau besuchen kann. Habt ihr nicht gedacht was? Ist aber so.

Größter Exot ist sicherlich der Kochkurs Türkisch kochen im Weingut Mohr in Lorch. Saynur Sonkaya-Neher entführt mit Gewürzen und Speisen aber auch ihren orientalisch anmutenden Räumen in die Welt des Morgenlandes.

 

Ebenso ungewöhnlich ist aber auch Vegan essen & kochen im Weingut Nies in Lorchhausen. Dieser Kochkurs findet 2017 am 4. März sowie am 11. November statt. Geleitet von Marina Ginkel und Dirk Schritt vom veganen Restaurant Zweiundzwanzig in Geisenheim.

 

Die Toskanische Küche kann bei einem Kochkurs bei Gerhard König von Vine e Viaggi in Rüdesheim-Eibingen ausprobiert werden.

Wer’s klein und fein mag, nimmt an einem Chutney-Workshop bei Hilde Seitz-Meißner in der Knorzelstube in Geisenheim teil.

 

Deutlich größer und exklusiver geht es im Kronenschlösschen in Hattenheim zu. Hier finden regelmäßig Events in der Kochschule statt. Chef Simon Stirnal zeigt in kleinen Gruppen von 8 bis 12 Personen  Raffinessen aus der Sterneküche. Außerdem verrät er, wo man wirklich gutes Fleisch oder Gemüse einkaufen kann, woran man es erkennt und wie man es zu einem ausgezeichneten Gericht veredeln kann. Die nächsten Termine der Kochschule sind hier zu finden.

 

 

Der Super-Spundekäs 2017

Auch in diesem Jahr wird wieder der leckerste Spundekäs im ganzen Rheingau gesucht.

Die Rheingauprinzessin und ihr Gefolge sind zwar noch unentschlossen, ob eine Teilnahme angestrebt oder der Veranstaltung nur würdevoll zuschauend beigewohnt wird. Aber wir haben uns schonmal am perfekten Spundekäs versucht. Das Erbe Bruni Jungs ist kein leichtes und verlangt höchste Anstrengung und Perfektion.

Wie weit dürfen wir experimentieren? Kommt Quark mit rein oder nicht? Ist Butter ein Muss? Wie viel Pfeffer ist gut und welcher ist der richtige? Ach, und dann das Parikapulver erst…Fragen über Fragen? Nichtendenwollende Diskussionen. Unsere Partner wissen kaum noch wie viele Sorten Spundekäs sie inzwischen schon kosten mussten. Wenn’s nach ihnen ginge, hätten wir schon drei Favoriten um ins Rennen zu gehen. Aber Adel verpflichtet und wir gehen wenn, dann nur mit einem potenziellen Sieger in den Wettbewerb.

Ob Straußwirtschaften, Einzelpersonen, Gruppen – Omas, Enkel, Winzer: Alle können sich ab sofort mit ihrem Rezept schriftlich bewerben bei:
Rheingauer Wein Bühne / Postfach 1103 / 65370 Oestrich-Winkel.
Oder per Email an info@konzept-tv.de.
Einsendeschluss ist Freitag, der 18. März 2017.


Wichtig: Bewerberinnen und Bewerber müssen ihren ersten Wohnsitz im Rheingau (Weinbaugebietsgrenzen von Lorch bis Wicker) haben oder einen prägenden Lebensabschnitt im Rheingau verbracht haben.

Der Sieger wird dann am 9. April 2017 in einer Art lustiger Casting-Show in der Brentanoscheune gekürt. Die Zuschauer dürfen mit probieren und mit entscheiden wer gewinnt. Eine Jury bestehend aus Meike Apitz-Spreitzer, Sabine Fladung und Gerd Brömser wählt mit dem Publikum den Gewinner aus – Wolfgang Junglas moderiert den Abend. Karten für die Veranstaltung sind buchbar (19,00 EUR plus VV Gebühr) bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen und im Internet.

 

 

 

 

 

Esskork – was ist denn das?

Esskork Service – das ist ein Laden in Eltville an der Schwalbacher Straße. Im Fenster finden wir Weinflaschen und große Tafeln auf denen Leckereien angepriesen werden wie Schweinebäckchen und Königsberger Klopse. Aber wenn ich mich so bei den Eltvillern und im Freundeskreis umhöre, wissen viele nicht so genau, was es da bei Esskork eigentlich gibt.

Ganz einfach – da gibt’s was zu essen und was zu entkorken. Naja, zumindest geht das schonmal in die richtige Richtung. Inhaber Eric Elbert, den der ein oder andere von uns noch als Koch aus dem Schloss Groenesteyn in Kiedrich kennt (ist leider aktuell nicht bewirtschaftet) hat hier sein ganz eigenes Konzept verwirklicht.

 

Eric kann kochen, er mag gutes Essen und steht auf guten Wein. All das hat er mit Esskork zusammengeführt. Wir können hier seine Feinkost und die verschiedensten Weine erwerben. Das Weinangebot reicht von zahlreichen Rheingauer Weine über solche aus anderen deutschen Weinanbaugebieten bis hin zu französischem Rotwein, insbesondere dem Bordeaux.

Besonders faszinierend finde ich den Esskork-Service: ganz gleich ob ich mich alleine, mich und meinen Freizeitbereicherungspartner oder eine große Runde an Freunden mit einem vorzüglichen Essen zuhause verwöhnen möchte – Eric kann es mir zaubern. Ich kann also eines (oder auch mehrere) der Gläschen, die im Laden in den Kühlvitrinen ausgestellt sind, direkt mitnehmen oder ich bitte ihn, mir ein bestimmtes Gericht – oder auch ein ganzes Menü – für eine bestimmte Anzahl an Personen zuzubereiten.

 

In der Weihnachtszeit haben sich viele Kunden Gänseessen von ihm zaubern lassen. Und einige ganz pfiffige, die sind zu ihm in den Laden und haben sich vor Ort von ihm bekochen lassen und dazu einfach mal kreuz und quer einige seiner Weine verköstigt – „5 Gänge – 5 Weine“ nennt sich das dann. Wer an solch einem Event Interesse hat – einfach bei Eric melden. Der organisiert das gerne. Preis pro Person 50 Euro.

Aber auch Fresskörbe können bestellt werden, Salatsaucen, Dips oder auch leckere Salamis warten darauf, geschlemmt zu werden. Am besten einfach mal hingehen, reinschauen, stöbern und mit Eric quatschen. Der erklärt sein Konzept mit so viel Leidenschaft und Begeisterung, das kann ich so gut gar nicht wiedergeben. Ich will seine feinen Sachen einfach nur essen.

Ich hab mir bei meinem Besuch einfach mal ein Glas Königsberger Klopse mitgenommen. Zum Probieren. Und zum Schlemmen. Sowas koche ich nicht selbst. Kann ich gar nicht. Boah, Leute, war das lecker!

 

Auf nen Kaffee ins Kränzchen

„Auf der Terasse nur Kännchen“ – den Spruch gibt’s hier wirklich noch. Die Einrichtung ist nostalgisch, ebenso wie das Geschirr. Keine Untertasse passt zur Tasse, geschweige denn ein Sahnekännchen zur Zuckerdose.

Die Torten, Kuchen, Gebäckstücke und Quiches werden auf wundervollen Tortenplatten hinter einer Glasscheibe präsentiert, auf dem ein großer Aufkleber mit durchgestrichener Kamera prangt. Fotografieren ist hier nicht erwünscht. Ebenso wenig das Mitnehmen von Kuchen. Der hat im kuschel-plüschigen Café auf knarzenden Stühlen, wo keiner dem anderen gleicht, gegessen zu werden.

Auch wenn die Regeln hier streng sind, die Gäste kommen in Scharen und nicht immer ist einem am Wochenende ein Plätzchen gewiss. Die Kuchen und Torten und anderen Leckereien schmecken vorzüglich und man verzeiht der Servicekraft den ein oder anderen Faux Pax und der Chefin ihren schroffen Ton. Die Preise entsprechen eher Frankfurter Niveau – aber wie gesagt, Ambiente und Geschmack sind den meisten das wert. In jedem Fall ist das kleine Cafè in der Hauptstraße 26 in Walluf was ganz besonderes und die Bewertungen so vielseitig wie die Kuchenauswahl.

Brunchen und Frühstücken im Rheingau

img_5447Ich bin ein Frühstücker. Schon als Kind war das meine liebste Mahlzeit und am schönsten war es, wenn meine Großmutter uns besuchte und es Kaffee und Toast gab. Meine Eltern sind eher die Teetrinker und Vollkornbrotesser. Als dann das Brunchen mehr und mehr in Mode kam, war das natürlich genau mein Ding. Wobei ich nicht so auf die warmen Buffets stehe, eher so auf die liebevollen, kalten Platten mit viel klein geschnittenem Obst und bunter Vielfalt.

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Im Spritzenhaus in Eltville gibt’s kein Buffet sondern verschiedenen Frühstücksteller. Wenn man in einer Gruppe dort ist, macht es Spaß mehrere zu bestellen und zu teilen und von allem was zu naschen. Und als Laktoseintolerante (soll heißen ich vertrage keine normale Milch) freue ich mich, dass es dort laktosefreien Latte Machiato gibt. Am besten einfach mal alle Frühstücksangebote durchprobieren!

Im Sommer frühstückt man sehr schön im Cornel‘s 8689384074_04f68d1db8_bin Winkel. Eigentlich ein Bioladen, bietet es auch Frühstück und abendliche Specials. Bei gutem Wetter sitzt man im Garten und es fühlt sich ein bisschen wie eine Mischung aus Kommune und  Biobauernhof an. Man sollte ausreichend Zeit mitbringen, alles ist sehr entspannt – und das Essen sehr lecker.

 

8690963389_92f2db7435_zEine Neuentdeckung aus dem letzten Winter ist das Festa del Caffe in Frauenstein.  An jedem ersten Sonntag im Monat wird hier Frühstück geboten. Unbedingt anmelden. Die Location ist liebevoll schnuckelig eingerichtet. Ich mag das Café vor allem, weil man es ganz toll mit einem Hundespaziergang zum Goethedenkmal verbinden kann und danach die Hunde mit ins Cafe nehmen darf.

img_01Ebenso gemütlich ist’s in der Schwabbel in Walluf – vielmehr auf der Schwabbel, dem Rheingauer Hausboot. Hier gibt‘s sonntags auch Frühstück, klein aber fein. Die Location ist halt einfach was besonderes.

 

Auch direkt am Wasser liegt der Anleger 511 in Eltville, eigentlich bekannt für seine leckere Bratwurst und den Senf der 11. Generation. Aber auch hier kann man frühstücken – insbesondere wenn’s schnell gehen soll.

Noch recht neu im Rheingau (ich hatte schon darüber berichtet) ist das Café Ginkgogarten in Kiedrich. Auch hier kann man lecker und gemütlich frühstücken, unter der Woche wie am Wochenende. Ich liebe ja den Chai Latte dort.

Neu seit März 2017 ist das Hotel Fine Living in Mittelheim (Oestrich-Winkel). Da sind auch Gäste, die nicht im Hotel übernachten, zum Sonntagsfrühstück willkommen. Das Frühstücks-Buffet ist reichlich, das Ambiente wunderschön, bei guten Wetter am besten auf der Terrasse mit Rheinblick.

Auch im Hotel Schwan in Oestrich sind Nicht-Hotelgäste gern gesehen. Eine Anmeldung zum Frühstück wird empfohlen. Je nach Wetter kann man hier auf der sonnigen Terrasse oder in den historischen Räumen des renommierten Hotels sitzen und den Kaffee oder Tee genießen.

Mit dem schönsten Blick frühstückt man sonntags im Weingut Schönborn in Hattenheim. Ich empfehle unbedingt eine Vorreservierung!

Auch eines der schönsten und traditionellsten Cafés im Rheingau bietet Frühtück an – das Café am Dom (Patisserie Pretzel) in Geisenheim. Ob Sportler, Traditionalist oder Gourmet – hier findet jeder das richtige Frühstück.

Und ebenso im Café Glockenhof in Eltville wird Frühstück serviert – vom Eltviller Frühstück mit Rosengelee bis zum herzhaften American Breakfast bietet das kleine Café in der Altstadt ein umfangreiches Angebot.

Schön und gemütlich ist es in der Schloss Schänke von Schloss Reinhartshausen in Eltville-Erbach. Im Sommer sitzt man wunderschön auf der großzügigen Terrasse, im Winter eher kuschelig im Inneren.

Und wer weitere Locations zum Frühstücken und Brunchen kennt, lässt es mich gerne wissen. Ich möchte sie alle ausprobieren und berichte anschließend darüber. Ich freue mich, dass der Rheingau auch nach vielen Jahren immer noch so viel Neues zu bieten hat  – selbst zum Frühstück! (Letzte Aktualisierung: September 2017)

 

Die Rheingauer Küche – zum Nachkochen

„Rheingauer Küchengeschichten“ heißt das kleine Buch, das meine liebe Freundin Lydia Malethon (vorne im Bild) mit ihrer langjährigen journalistischen Wegbegleiterin Sabine Fladung verfasst hat.

Der Genuss ist den Rheingauern also in die Wiege gelegt, schreiben die beiden, und dass die Rheingauer Küche mehr zu bieten hat als Spundekäs, Weck, Worscht und Woi. Und das belegen sie dann mit einer Vielzahl an tollen Rezepten, jedes von einem anderen Rheingauer mitsamt einer kleinen feinen Geschichte bereitgestellt. Ob Pfarrer, Bäcker, Hausfrau, Weinkönigin, Bürgermeister oder Winzer. Das Büchlein ist so vielseitig wie der Rheingau selbst.

Aufgeteilt ist es in die Kapitel Vorneweg, Hauptsächliches, Zwischendrin, Hinnerher und Aus de Backstubb. Ich hab mal angefangen das ein oder andere Gericht nachzukochen, -backen oder -zaubern. Ich werde berichten!

Zum Anfang hier das Rezept meiner liebgewonnenen „Knorzelstuben-Küchenmeisterin“ Hilde Seitz-Meißner und ihrem Sellerie-Kartoffel-Salat (jetzt nach der nährreichen Weihnachtszeit ist Salat eine gute Sache!).

 

Also man nehme für vier bis sechs Personen:
600g Knollensellerie
500g Kartoffeln, festkochend
300g Karotten
1 mittelgroße Zwiebel
2 EL frisch gehackte Petersilie
1-2 TL frisch gehackter Liebstöckel
200 ml kräftige Rinder- oder Gemüsebrühe
4 EL Sonnenblumenöl
3 EL Kräuteressig
Und zum Abschmecken Pfeffer, Salz und Zucker

Zubereitung:

  1. Knollensellerie, Kartoffeln und Karotten am Vortag bissfest garen, schälen und kleinwürfeln.
  2. Zwiebeln schälen und hacken.
  3. Petersilie und Liebstöckel zugeben und alles vermischen.
  4. Brühe, Essig und Öl zugeben und nochmal mischen.
  5. Mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.
  6. Vor dem Schlemmen einige Stunden ziehen lassen.

Zu bestellen in allen Rheingauer Buchgeschäften.
ISBN 978-3-86314-306-0

 

 

Zweiundzwanzig – veganes Restaurant im Rheingau

Das Zweiundzwanzig in Geisenheim versteht sich als Café und Weinbar. Auf den ersten Blick wirkt es ein bisschen wie ein Studentencafé mit modernem Flair, hübscher Deko, einer gemütlichen Sitzecke gegenüber der Theke und mehreren Zweier- und Vierertische für den angeregten Chat. Auf den zweiten Blick überzeugt die Küche: hier ist alles vegan. Und es schmeckt!

 

Diejenigen unter euch, die offen für die vegane Küche sind, können sich einfach freuen und (sofern noch nicht schon dagewesen) einfach hingehen. Für solche, die der veganen Küche gegenüber eher skeptisch sind, noch keine oder eher negative Erfahrung damit gemacht haben, denen empfehle ich: geht hin! Es ist wirklich lecker. Ich bin selbst Fleischesser, liebe Burger, Rührei und auch mal Speck. Aber vegan mag ich auch – besonders dann, wenn es so schmackhaft und phantasievoll wie im Zweiundzwanzig zubereitet wird.

Ich hatte einen Falaffel-Bagel – ein ideales Gericht für Vegan-Neulinge. Die Falaffel sind schön knusprig und würzig und schmiegen sich auf dem Bagelbrötchen an eine köstliche Sesambutter (erinnert an Erdnussbutter). Probiert’s einfach aus.

 

 

In den nächsten Wochen bietet das Zweiundzwanzig eine Menge an Veranstaltungen zum Kennenlernen und Ausprobieren: am 8. und 22. Januar gibt’s ein Sonntagsbrunch, am 28. Januar ein Burger-Buffet und am Valentinstag (14. Februar) wird ein Dinnerabend geboten.